29.01.2026
China: Elf Mitglieder einer Betrugsbande hingerichtet
China hat elf Mitglieder krimineller Banden hingerichtet, die von Myanmar aus Telefon- und Onlinebetrug betrieben haben. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hatte ein Gericht in Wenzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang die Gruppe im September 2025 zum Tod verurteilt. Das Urteil wurde nun vollstreckt. Nach Angaben der Justiz hatten die Banden seit 2015 Stützpunkte in Myanmar aufgebaut. Von dort aus betrieben sie Betrug sowie illegales Glücksspiel und begingen illegalen Freiheitsentzug. Bei Gewalttaten im Umfeld der Aktivitäten seien 14 chinesische Staatsbürger getötet worden. Zudem sei ein Schaden von mehr als umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro entstanden. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge wurden Hunderttausende Menschen nach Myanmar und in andere Teile Südostasiens verschleppt, um dort Onlinebetrug zu begehen. Darunter befinden sich Tausende Chinesen. Auch ihre Opfer, denen sie Milliarden von Dollar abknöpfen, sind überwiegend Chinesen. Bei Betrugsnetzwerken dieser Art werden chinesische Staatsbürger oft mit falschen Jobangeboten angeworben oder unter Zwang festgehalten. Viele werden in sogenannten Scam-Zentren dazu gezwungen, andere Menschen telefonisch oder online zu betrügen. Wer sich weigert, wird nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen misshandelt oder eingesperrt.
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China executes another four members of powerful Myanmar-based crime family

29.01.2026
Texas: Charles "Chuck" Thompson hingerichtet
Am Mittwochabend wurde der 55-jährige Charles Victor Thompson in Huntsville im US-Bundesstaat Texas durch eine tödliche Injektion, eine Überdosis Pentobarbital, hingerichtet. Er war zum Tod verurteilt, weil er 1998 den 31-jährigen neuen Freund seiner Ex-Freundin getötet und die 39-Jährige so schwer verletzt hatte, dass sie Tage danach starb. Thompson gab an, er habe in Notwehr gehandelt und seine Ex-Freundin verletzt, als sie im Streit der beiden Männer vermitteln wollte. Er stellte sich selbst am nächsten Tag den Behörden. "Chuck" Thompson wurde bekannt, weil es ihm 2005 während eines neuen Prozesses gelang, aus einem County Jail zu fliehen. Er wurde Tage später in Louisiana gefasst. In seinen letzten Worten erklärte er: "Ich hoffe, dass die Familie des Opfers, ihre Verwandten und ihre Angehörigen in ihren Herzen Vergebung finden können und dass Sie beginnen können, zu heilen und dies hinter sich zu lassen. In dieser Situation gibt es keine Gewinner, sie schafft weitere Opfer und traumatisiert auch 28 Jahre später noch mehr Menschen. Es tut mir leid, was ich getan habe." Der Sohn der Ex-Freundin - zur Tatzeit 13 Jahre alt - war unter den Zeugen der Hinrichtung. Thompsons Tod werde ihm keinen Abschluss bringen, aber sein Leben sei das Einzige, was der Täter noch zu bieten habe, "um für die Leben, die er zerstört hat, Rechenschaft abzulegen". "Es ist eher das Ende eines Kapitels und der Beginn eines neuen", sagte der Sohn. "Ich freue mich auf das neue." Sein Schmerz sei im Laufe der Jahre durch die ganze Aufmerksamkeit der Presse für Thompson und durch gelegentliche Hassbriefe von Menschen, die offenbar mit dem zum Tod verurteilten Häftling sympathisierten, noch verstärkt worden. "Das ist Teil des Problems bei diesem Trauerprozess", sagte er. "Ich habe um sie getrauert und ihren Verlust betrauert, aber es ist immer noch ein aktiver Prozess, weil er in der Öffentlichkeit so präsent ist." Das habe überschattet, wer seine Mutter war und wofür sie stand. Gegner der Todesstrafe geben an der Stelle zu bedenken, dass eine lebenslange Haftstrafe den Täter vermutlich weit weniger ins Rampenlicht gebracht hätte.
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28.01.2026
Iran: Erneut Todesurteil an angeblichem Mossad-Spion vollstreckt
Die Behörden im Iran haben erneut einen mutmaßlichen Spion für Israel hingerichtet. Der wegen "Weitergabe von Informationen an einen Mossad-Agenten" verurteilte Hamid Reza Thabet wurde gehängt, wie die iranische Justiz-Website Misan berichtete. Laut Justiz soll er vom israelischen Auslandsgeheimdienst im Internet angeworben worden sein und Informationen über das Land gesammelt haben. Der Mann war im April 2025 festgenommen worden. Er habe Fotos und Videos an den Mossad übermittelt und Ausrüstung gekauft, um Israel bei der Ausführung von "Sabotageaktionen" an iranischen Raketenstellungen zu helfen. Zudem wurde ihm zur Last gelegt, mit Sprengstoff bestückte Autos transportiert zu haben. Nach den israelischen Militärangriffen gegen den Iran im Juni 2025 gab es landesweit Festnahmen wegen angeblicher Spionagetätigkeit. In diesem Zusammenhang sollen den Angaben zufolge bereits mindestens zehn Menschen exekutiert worden sein. Nach Darstellung der iranischen Regierung steckt Israel gemeinsam mit den USA hinter den jüngsten politischen Unruhen. Die iranische Justiz hat bereits angedeutet, dass einige der im Zuge der jüngsten regierungskritischen Proteste Festgenommenen wegen "Verbrechen" angeklagt werden könnten, auf die nach geltendem Recht die Todesstrafe steht. Die landesweiten Proteste im Iran waren Ende Dezember ausgebrochen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Bei der Niederschlagung der Proteste wurden Aktivisten zufolge Tausende Menschen getötet. Zehntausende weitere wurden demnach festgenommen. Menschenrechtsorganisationen äußern sich seit Langem besorgt darüber, dass im Iran unschuldige Menschen auf der Grundlage von unter Folter erzwungenen Geständnissen hingerichtet werden. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen vor allem als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2000 Menschen hingerichtet - so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Andere iranische Aktivisten beziffern die Zahl der Hinrichtungen im Jahr 2025 auf mehr als 1500.
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23.01.2026
Iran dementiert Trumps Behauptung des Verzichts auf 800 Hinrichtungen
Der oberste Staatsanwalt des Iran hat die Behauptungen von US-Präsident Donald Trump, er habe die Hinrichtung von 800 inhaftierten Demonstranten gestoppt, als "völlig falsch" bezeichnet. Trump
hat wiederholt behauptet, der Iran habe die Hinrichtung von 800 Personen, die bei den Protesten festgenommen worden waren, gestoppt, ohne jedoch die Quelle dieser Behauptung zu nennen. Am Freitag
wies der oberste Staatsanwalt des Iran, Mohammad Movahedi, dies in einer Stellungnahme gegenüber der Justizagentur Mizan entschieden zurück. "Diese Behauptung ist völlig falsch; eine solche Zahl
existiert nicht, und die Justiz hat auch keine solche Entscheidung getroffen", sagte Movahedi. Seine Äußerungen deuteten darauf hin, dass das iranische Außenministerium unter der Leitung von
Abbas Araghchi Trump diese Zahl genannt haben könnte. Araghchi steht in direktem Kontakt mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und hat mit ihm mehrere Verhandlungsrunden über das iranische
Atomprogramm geführt. "Wir haben eine Gewaltenteilung, die Zuständigkeiten jeder Institution sind klar definiert, und wir nehmen unter keinen Umständen Anweisungen von ausländischen Mächten
entgegen", sagte Movahedi. Unterdessen verspottete Mohammad Javad Haji Ali Akbari, der Freitagsgebetsführer in Teheran, Trump als "gelbgesichtigen, gelbhaarigen und entehrten Mann, der wie ein
Hund ist, der nur bellt".

22.01.2026
Texas: Tommy Lee Walker 70 Jahre nach der Hinrichtung offiziell für unschuldig erklärt
Der 19-jährige Tommy Lee Walker wurde angeklagt für die Vergewaltigung und Ermordung einer weißen Frau am 30. September 1953 - trotz vieler Zeugen, die ihm ein Alibi bescheinigten. Eine ausschließlich aus Weißen bestehende Jury verurteilte Walker zum Tod. Bevor er am 12. Mai 1956 im Alter von nur 21 Jahren auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde, nutzte er seine letzten Worte, um seine Unschuld zu beteuern. Siebzig Jahre später, am 21. Januar 2026, sprachen die Behörden von Dallas County Tommy Lee Walker in einer historischen Resolution offiziell frei. In der Resolution wird anerkannt, dass "die Verhaftung, Vernehmung, Strafverfolgung und Verurteilung von Herrn Walker durch falsche oder unzuverlässige Beweise, Zwangsverhörmethoden und rassistische Vorurteile beeinträchtigt waren, was schwerwiegende Verletzungen der verfassungsmäßigen Rechte von Herrn Walker" darstelle. Der Leiter der Mordkommission, ein Mitglied des Ku-Klux-Klan, verhörte Walker stundenlang ohne Anwalt und sagte ihm, dass die Polizei Beweise für seine Schuld habe und er mit der Todesstrafe zu rechnen habe, wenn er nicht gestehe. Walker unterschrieb ein Geständnis, widerrief dieses jedoch fast sofort. Es gab keine weiteren Beweise gegen ihn. Der Staatsanwalt hatte systematisch nicht-weiße Geschworene ausgeschlossen, der Verteidigung entlastende Beweise vorenthalten und provokative Äußerungen gemacht – beispielsweise, als er der Jury in seinem Schlussplädoyer sagte, er wolle bei Walker selbst "den Schalter umlegen". Ein internes Memo, das Jahre später auftauchte, enthüllte, dass der Staatsanwalt seine Kollegen angewiesen hatte, "Juden, Neger, Mexikaner oder Angehörige einer Minderheit" aus den Geschworenen auszuschließen. Entsprechende Daten zeigen, dass Walker mindestens die 35. Person ist, die von demselben Staatsanwalt angeklagt und später freigesprochen wurde. Einer der Anwesenden bei der posthumen Entlastung von Tommy Lee Walker war sein Sohn Ted Smith. "Ich bin 72 Jahre alt und vermisse meinen Vater immer noch", sagte er unter Tränen. An der Anhörung nahm auch der 77-jährige Sohn des Opfers teil, der erst vier Jahre alt war, als seine Mutter getötet wurde. Die beiden Männer umarmten sich, und Smith sagte: "Es tut mir so leid für Ihren Verlust."
22.01.2026
China: Frau wegen Missbrauchs und Tötung ihrer Stieftochter hingerichtet
Eine Frau, die ihre Stieftochter misshandelt und getötet haben soll, wurde am Dienstag in der Provinz Fujian hingerichtet, nachdem das Oberste Gericht ihr Todesurteil bestätigt hatte, wie lokale Behörden mitteilten. Xu Jinhua wurde vom Volksgericht mittlerer Instanz in Putian hingerichtet, das sie wegen vorsätzlichen Mordes und Misshandlung zum Tod verurteilt hatte. Die Staatsanwaltschaft überwachte die Hinrichtung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, und Xu durfte zuvor noch einmal ihre nahen Verwandten sehen, teilte das Gericht mit. Nach Angaben des Gerichts fesselte Xu ihre Stieftochter im Dezember 2023 in einem Badezimmer und folterte sie 17 Tage lang, was zum Tod des 12-jährigen Mädchens führte. Xu und der Vater des Kindes, Liu Jiang, wurden später von der örtlichen Polizei festgenommen. Der Fall fand in den chinesischen Medien große Beachtung und löste öffentliche Empörung aus. Im April 2024 verurteilte das Gericht in Putian Xu wegen vorsätzlicher Tötung und Misshandlung zum Tod. Liu wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Misshandlung zu 5 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Beide Angeklagten legten Berufung ein. Das Oberste Volksgericht von Fujian bestätigte später das Todesurteil gegen Xu, entschied jedoch, dass die Strafe für Liu "offensichtlich zu mild" sei, und ordnete eine Überprüfung zur Wiederaufnahme des Verfahrens an. Im Dezember wurde die Haftstrafe für Liu nach einer Wiederaufnahme des Verfahrens auf 13 Jahre und sechs Monate erhöht. Das Oberste Gericht erklärte, dass sein Versäumnis, das Kind als sein gesetzlicher Vormund zu schützen, eine härtere Strafe rechtfertige. In China müssen von unteren Gerichten verhängte Todesurteile vom Obersten Volksgericht überprüft und genehmigt werden, bevor sie vollstreckt werden können.
21.01.2026
Arizona: Autopsy von Richard Djerf zeigt einmal mehr Problematik der Hinrichtungen
Die Autopsie von Richard Djerf, der im Oktober 2025 in Arizona hingerichtet wurde, hat erneut Bedenken hinsichtlich des Protokolls des US-Bundesstaates für die Hinrichtung durch die Giftspritze aufkommen lassen. Die Untersuchung ergab, dass das medizinische Personal erhebliche Schwierigkeiten hatte, die für die tödliche Injektion erforderlichen intravenösen Zugänge zu legen. Die Autopsie ergab sieben Einstichstellen an den Armen von Djerf – vier auf der linken und drei auf der rechten Seite. Diese Ergebnisse unterstreichen ein wiederkehrendes Problem bei der Durchführung der tödlichen Injektion in Arizona. Zwischen 2010 und 2022 gelang es den medizinischen Teams bei 11 von 16 Gefangenen nicht, einen intravenösen Zugang in den Armen zu legen, sodass sie auf die Einfügung in die Oberschenkelarterie in der Leistengegend zurückgreifen mussten. Drei Hinrichtungen im Jahr 2022 veranschaulichen einige dieser Schwierigkeiten. Medienzeugen berichteten, dass das Hinrichtungsteam im Fall von Clarence Dixon 25 Minuten lang versuchte, IV-Katheter in Dixons Arme zu legen, bevor es eine offenbar nicht genehmigte "Cutdown"-Prozedur durchführte, um den IV-Katheter in seiner Leiste zu platzieren. Bei der Hinrichtung von Frank Atwood nur einen Monat später trat ein ähnliches Problem auf: Zeugen berichteten, dass Atwood nach anfänglichen Fehlversuchen das Hinrichtungsteam selbst anwies, den intravenösen ZugangLeitung in seine Hand zu legen. Bei Murray Hooper gab es erneut Schwierigkeiten bei der Einführung der Infusion, was schließlich auch eine Platzierung in der Oberschenkelarterie erforderte. Arizona verweigert der Öffentlichkeit unter Berufung auf gesetzliche Schutzbestimmungen Informationen über die Qualifikationen der Henker und die Herkunft der tödlichen Injektionsmittel. Arizona plant die nächste Hinrichtung für den 20. Mai 2026, bei der Leroy McGill hingerichtet werden soll. Aktuell befinden sich 108 Gefangene in Arizonas Todeszellen.
20.01.2026
Saudi-Arabien: Weitere Vollstreckung dreier Todesurteile
Die saudischen Behörden haben am Sonntag drei saudische Staatsbürger hingerichtet. Dies ist die zweite Massenhinrichtung seit Beginn des Jahres 2026. Damit steigt die Zahl der politisch motivierten Hinrichtungen innerhalb von weniger als einem Monat auf sechs. Laut einer Erklärung des saudischen Innenministeriums haben die Behörden Hussein Al-Omari, Saud Al-Enzi und Bassam Al-Subaie wegen angeblicher Verstrickung in Terrorismus und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung hingerichtet. Die Behörden machten jedoch keine Angaben zur Art der mutmaßlichen Organisation und lieferten auch keine Details zu den ihnen zur Last gelegten Taten. Die Menschenrechtsorganisation SANAD bestätigt, dass die saudischen Behörden dafür bekannt sind, in politischen Fällen Anschuldigungen zu erfinden und zu fälschen, wobei weit gefasste "Terrorismus"-Vorwürfe verwendet werden, um die friedliche Meinungsäußerung, insbesondere auf Social-Media-Plattformen, zu kriminalisieren. In früheren Fällen wurden Bürger allein wegen Tweets oder kritischer Äußerungen zur Regierungspolitik hingerichtet oder verurteilt. Laut der Erklärung des Innenministeriums wurden die drei Personen nach dem Taʿzīr-Prinzip hingerichtet, was bedeutet, dass die Urteile auf der persönlichen Einschätzung und Auslegung des Richters und nicht auf eindeutigen religiösen Texten basierten. Dies gewährt der Justiz einen großen Spielraum, Urteile zu politisieren und sie zur Ausschaltung politischer Gegner zu nutzen, wodurch die grundlegendsten Standards der Gerechtigkeit und der rechtlichen Garantien untergraben werden. Bemerkenswert ist, dass diese Massenhinrichtung die zweite im ersten Monat des Jahres 2026 ist, nachdem am 7. Januar drei weitere Bürger im Rahmen eines Taʿzīr-Urteils hingerichtet worden waren.
19.01.2026
Vereinte Nationen: Steigende Zahl der Hinrichtungen weltweit
Die Zahl der Hinrichtungen ist nach UN-Angaben im vergangenen Jahr weltweit stark angestiegen, obwohl immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen. Grund sei in erster Linie ein Anstieg in einer kleinen Zahl an Staaten, in denen es immer noch die Todesstrafe gebe, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, in Genf. Der Anstieg im vergangenen Jahr betreffe insbesondere Straftaten, die nicht die nach internationalem Recht erforderliche Schwelle der "schwersten Verbrechen" erreichten, fügte Türk hinzu. Darunter fielen beispielsweise Drogendelikte. Außerdem würden Personen hingerichtet, die für Straftaten verurteilt würden, die sie als Minderjährige begangen hätten. Allein im Iran wurden den Angaben zufolge 2025 mindestens 1500 Todesurteile vollstreckt und damit rund 600 Menschen mehr als noch im Jahr zuvor hingerichtet. Fast die Hälfte der Menschen erhielt die Todesstrafe wegen angeblicher Drogendelikte. Türk zufolge deutet dies auf eine systematische "Anwendung der Todesstrafe als Mittel der Einschüchterung durch den Staat hin". Hoch war die Zahl der Hinrichtungen seinen Angaben zufolge auch in Saudi-Arabien, wo mindestens 356 Menschen hingerichtet wurden. In den USA habe es im vergangenen Jahr 47 Hinrichtungen gegeben, die höchste Zahl seit 16 Jahren. Grund zur Besorgnis ist Türk zufolge die Einführung der Hinrichtungen durch Stickstoffgas. Dabei handele es sich möglicherweise um "Folter oder grausame Bestrafung". In Afghanistan wurden dem Bericht zufolge weitere Hinrichtungen völkerrechtswidrig öffentlich vollstreckt. In Somalia waren es 24 und in Singapur 17 Exekutionen. In China und Nordkorea sei es schwierig, genaue Zahlen zu erhalten, weil die Anwendung der Todesstrafe weiter geheim gehalten werde, sagt Türk. Positiv hob er die Entscheidungen in Vietnam, Pakistan, Simbabwe und Kenia hervor, die Vollstreckung der Todesstrafe zu begrenzen. So habe Vietnam ebenso wie Pakistan die Zahl der unter Todesstrafe stehenden Straftaten reduziert. In Simbabwe wurde zum Jahresende von 2024 die Todesstrafe für gewöhnliche Verbrechen abgeschafft. In Kirgisistan bekräftigte das Verfassungsgericht laut UN das Verbot der Todesstrafe und entschied, dass ein Gesetzesentwurf zur Wiedereinführung verfassungswidrig sei.
17.01.2026
Malediven wollen Todesstrafe für Drogenhandel vorantreiben
Die maledivische Regierung wird ab April 2026 die Todesstrafe für schwere Drogendelikte durchsetzen. Die Entscheidung folgt auf die Ratifizierung und Veröffentlichung der dritten Änderung des Betäubungsmittelgesetzes am 6. Dezember, in der der 6. April 2026 als Datum für das Inkrafttreten des überarbeiteten Gesetzes festgelegt wurde. Die Änderung sieht eine erhebliche Verschärfung der Strafen für den Besitz und Handel mit Drogen in großem Stil vor. Nach dem überarbeiteten Gesetz kann die Todesstrafe für den Besitz von mehr als 350 Gramm Cannabis, 250 Gramm Heroin oder mehr als 100 Gramm anderer kontrollierter Drogen verhängt werden. Die Behörden sagen, dass die Schwellenwerte darauf abzielen, den groß angelegten Handel und nicht den geringfügigen Konsum zu bekämpfen. Regierungsbeamte haben die Todesstrafe als Teil einer umfassenderen Abschreckungsstrategie und nicht als eigenständige Strafmaßnahme formuliert. Das Ziel sei es, die Verbreitung von Drogen zu verhindern und die Nachfrage zu reduzieren. Neben härteren Strafen kündigt die Regierung an, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Schmuggels auszuweiten und die Investitionen in Drogenbehandlung und Rehabilitationsdienste zu erhöhen. Die Behörden planen für das kommende Jahr umfangreiche Verbesserungen der Behandlungseinrichtungen und legen den Schwerpunkt gleichermaßen auf Strafverfolgung und Rehabilitation.
16.01.2026
Iran: Angeblicher Verzicht auf 800 Hinrichtungen
Nach den massiven Unruhen im Iran, bei denen Tausende von Demonstranten getötet wurden, hatte das iranische Regime mit der Todesstrafe für die "Unruhestifter" gedroht. Als erster sollte am Mittwoch der 26-jährige Erfan Soltani hingerichtet werden. Nachdem US-Präsident Trump mit Militärschlägen drohte, wenn der Iran Demonstranten hinrichten lassen würde, ruderte das Regime zurück und der iranische Außenminister erklärte, man habe nicht vor, irgendwelche Todesurteile zu vollstrecken. Ein Militärschlag durch die USA blieb daraufhin aus. Trump hat das Ausbleiben eines US-Angriffs im Iran mit der Absage von Hinrichtungen von Demonstranten in Verbindung gebracht. Er wies darauf hin, dass die iranischen Behörden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt hätten. "Das hatte einen großen Einfluss gestern." Am Mittwoch hatte eine Sperrung des iranischen Luftraums Spekulationen über einen möglichen US-Luftangriff ausgelöst. Das Weiße Haus verwies am Donnerstag ebenfalls auf angeblich abgesagte 800 Hinrichtungen – ohne eine Quelle für die Information zu nennen. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde Erfan Soltani zwar nicht hingerichtet, sei aber dennoch nicht mehr am Leben, weil er erschossen worden sei.
Weitere Informationen:
Irans Justiz: Urteil gegen Soltani steht aus - keine Todesstrafe
15.01.2026
Kalifornien: 20 Jahre ohne Hinrichtungen
Am 17. Januar 2006 wurde Clarence Ray Allen in Kalifornien hingerichtet – der letzte Mensch, dessen Todesurteil von diesem US-Bundesstaat vollstreckt wurde. Zwei Jahrzehnte später ist die Zahl der zum Tod Verurteilten in Kalifornien auf 580 Häftlinge gesunken, nachdem sie Mitte der 2010er Jahre mit fast 750 ihren Höchststand erreicht hatte. Seit der Hinrichtung von Clarence Allen steht die Todesstrafe in Kalifornien unter ständiger Beobachtung, da die Bedenken hinsichtlich Rassendiskriminierung, Unschuld und Kosten weiter zunehmen. Gouverneur Gavin Newsom hat ein Moratorium für Hinrichtungen verhängt, zum Tode verurteilte Häftlinge wurden aus dem Todestrakt in San Quentin in weniger restriktive Haftanstalten verlegt, und Aktivisten haben den Gouverneur aufgefordert, eine Massenbegnadigung zu gewähren. Volksentscheide über eine Abschaffung der Todesstrafe in Kalifornien scheiterten 2012 und 2016 nur knapp. Kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2019 unterzeichnete Gouverneur Gavin Newsom eine Durchführungsverordnung und verkündete ein Moratorium für Hinrichtungen im Bundesstaat. Er erklärte, dass das System der Todesstrafe in jeder Hinsicht gescheitert sei. Er erklärte, dass die Todesstrafe Angeklagte diskriminiere, die psychisch krank, schwarz oder braun sind oder sich keinen teuren Rechtsbeistand leisten können, während sie keinen Nutzen für die öffentliche Sicherheit oder einen Wert als Abschreckungsmittel habe. Da Gouverneur Newsom seine Ablehnung der Todesstrafe lautstark zum Ausdruck gebracht hat, haben Bürgerrechtsgruppen und -aktivisten sowie Unternehmen ihn aufgefordert, seine Exekutivgewalt auszuüben, um Gnade zu gewähren und alle Todesurteile in Kalifornien umzuwandeln.
14.01.2026
Südkorea: Todesstrafe für ehemaligen Präsidenten gefordert
Das Urteil im Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol wegen des Vorwurfs der Rebellion soll am 19. Februar verkündet werden. Wegen des Vorwurfs, Anführer einer Rebellion gewesen zu sein, droht ihm die Todesstrafe, die gesetzliche Höchststrafe. Das Team um Sonderstaatsanwalt Cho Eun-suk forderte am Dienstag in der abschließenden Verhandlung am Bezirksgericht Seoul Zentral die Todesstrafe für Yoon. Das Team definierte die Verhängung des Kriegsrechts am 3. Dezember 2024 durch Yoon als einen schwerwiegenden Fall der Zerstörung der Verfassungsordnung durch staatsfeindliche Kräfte. Die Ermittler betonten, dass Yoon und die weiteren Hauptbeteiligten streng bestraft werden müssten. Für den ehemaligen Verteidigungsminister Kim Yong-hyun wurde lebenslange Haft beantragt, für den früheren Kommandanten des Nachrichtendienstkommandos des Militärs, Noh Sang-won, eine Freiheitsstrafe von 30 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, eine Schlüsselrolle bei der Durchführung des Aufstandes gespielt zu haben. Für den ehemaligen nationalen Polizeichef Cho Ji-ho wurden 20 Jahre Haft verlangt, für den früheren Polizeichef der Stadt Seoul Kim Bong-sik 15 Jahre Haft. Yoon ergriff das letzte Wort und plädierte 90 Minuten lang darauf, nicht schuldig zu sein. Die Ausübung der verfassungsmäßigen Notstandsbefugnisse des Präsidenten zum Schutz des Landes und zur Wahrung der konstitutionellen Politik könnten keine Rebellion darstellen.
13.01.2026
Singapur: Zwei Todesurteile wegen Drogendelikten vollstreckt
Singapur hat am Freitag zwei einheimische Männer wegen Drogenhandels hingerichtet, wie Behördenvertreter mitteilten. Damit hält der Stadtstaat trotz anhaltender Kritik internationaler Menschenrechtsorganisationen an seiner Null-Toleranz-Politik gegenüber Drogen fest. Das Central Narcotics Bureau (CNB) bestätigte in einer Erklärung, dass die Todesurteile gegen einen 62-jährigen Mann und einen 54-jährigen Mann, beide singapurische Staatsangehörige, am 9. Januar vollstreckt wurden. Beide waren wegen Besitzes von kontrollierten Drogen zum Zweck des Handels verurteilt worden. Der 62-Jährige wurde wegen des Handels mit mindestens 36,61 Gramm Diamorphin, also reinem Heroin, verurteilt, während der 54-Jährige wegen des Handels mit mindestens 50,51 Gramm derselben Substanz verurteilt wurde. Nach dem Gesetz über den Missbrauch von Drogen ist die Todesstrafe obligatorisch, wenn die Menge des gehandelten Heroins 15 Gramm übersteigt. Die singapurischen Behörden verteidigen seit langem die Anwendung der Todesstrafe mit dem Argument, dass sie eine wirksame Abschreckung gegen organisierte Drogenkartelle darstelle. Laut Menschenrechtsaktivisten hat Singapur im Jahr 2025 mindestens 12 Menschen hingerichtet, die meisten davon wegen Drogendelikten. Die Gesetze Singapurs gehören nach wie vor zu den strengsten weltweit. Neben Heroin ist die Todesstrafe auch für den Handel mit mehr als 500 Gramm Cannabis oder 250 Gramm Methamphetamin vorgeschrieben.
08.01.2026
Saudi-Arabien: Drei Hinrichtungen an einem Tag
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation SANAD führten die saudischen Behörden am 7. Januar 2026 im Rahmen einer eskalierenden Welle politischer Hinrichtungen im Königreich die Hinrichtung von drei Bürgern in einer Massenhinrichtung durch. Laut einer Erklärung des Innenministeriums handelte es sich bei den Hingerichteten um Rayan Al-Dubaikhi, Mohammed Al-Thuwaini und Abdulrahman Al-Ayeri, denen vorgeworfen wurde, einer terroristischen Vereinigung beigetreten zu sein und Terroristen beherbergt zu haben. Die Anklage enthielt jedoch weder einen Hinweis auf konkrete terroristische Handlungen, noch nannten die saudischen Behörden die mutmaßliche terroristische Vereinigung. SANAD hat bereits zuvor Hinrichtungen dokumentiert, die auf der Grundlage erfundener Anschuldigungen vollstreckt wurden, darunter Fälle, in denen Personen wegen Tweets oder Kritik hingerichtet wurden, die später als terroristische Straftaten eingestuft wurden, obwohl sie unter die gesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fielen. Bis heute werden gegen eine Reihe von Gelehrten und Intellektuellen, die in saudischen Gefängnissen inhaftiert sind, weiterhin Terrorismusvorwürfe erhoben, wobei die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für sie fordert, so SANAD.
07.01.2026
Iran: Hinrichtung aufgrund von Spionage-Vorwurf
Die iranischen Behörden haben einen Mann hingerichtet, der der Spionage für Israel beschuldigt wurde. Mizan, die offizielle Nachrichtenagentur der iranischen Justiz, berichtete am Mittwoch, dass der Verurteilte als Ali Ardestani identifiziert worden sei. Laut Mizan wurde die Todesstrafe nach Zustimmung des iranischen Obersten Gerichtshofs und "in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Verfahren" vollstreckt. Der Mann war wegen der Weitergabe von als sensibel eingestuften Informationen an den Mossad, den israelischen Auslandsgeheimdienst, verurteilt worden. Die iranischen Behörden haben wiederholt Personen hingerichtet, die der Spionage für Israel beschuldigt wurden. Diese Fälle haben scharfe Kritik von internationalen Menschenrechtsorganisationen hervorgerufen, die die mangelnde Transparenz der Gerichtsverfahren und die weitreichende Anwendung der Todesstrafe anprangern. Laut iranischen Medien hat die Zahl der Hinrichtungen wegen angeblicher Spionage für Israel in den letzten Monaten zugenommen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen nach einer direkten Konfrontation im Juni, als laut Teheran israelische und amerikanische Luftangriffe iranische Nuklearanlagen ins Visier nahmen.
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Ali Ardestani First Person Hanged for Israel Espionage in 2026
03.01.2026
China: Todesurteil für Korruption - 13 Tonnen Gold
Zhang Qi hortete mehr als 13 Tonnen Gold zu Hause – und muss jetzt dafür mit seinem Leben büßen. Der ehemalige Bürgermeister der chinesischen Stadt Haikou ist laut der Nachrichtenplattform Zamin zu Tod verurteilt worden. Bereits im Oktober 2019 war entdeckt worden, dass er zwischen 2009 und 2019 unzählige Bestechungsgelder angenommen hatte. Dabei sei es vor allen Dingen um Grundstücksrechte gegangen. Innerhalb dieser zehn Jahre häufte er ein illegales Vermögen von umgerechnet insgesamt 4,3 Milliarden Dollar an. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden 13,5 Tonnen Feingold und 23 Tonnen Bargeld gefunden. Außerdem wurden seine Immobilien und all seine Autos beschlagnahmt. Jetzt hat das Gericht ihn wegen Amtsmissbrauchs und der Veruntreuung staatlicher Gelder für schuldig gesprochen. Gegen ihn wurde die Todesstrafe verhängt, wie die Nachrichtenplattform Zamin erklärt. Der Fall von Zhang Qi gilt als einer der größten und umstrittensten Korruptionsfälle in der chinesischen Geschichte.
02.01.2026
Afghanistan: Sechs Hinrichtungen durch die Taliban in 2025
Die Taliban gaben an, dass im Kalenderjahr 2025 sechs Menschen auf Befehl ihres Anführers hingerichtet wurden. Hamdullah Fitrat, der stellvertretende Sprecher der Taliban, erklärte in einer am Donnerstag auf X veröffentlichten Erklärung, dass die Hinrichtungen in den Provinzen Farah, Nimruz, Badghis und Khost nach Gerichtsentscheidungen und der Zustimmung des Taliban-Führers durchgeführt worden seien. Er sagte, die Strafen seien nach dem Prinzip der Vergeltung (Qisas) verhängt worden. Nach den von Fitrat veröffentlichten Zahlen haben Taliban-Gerichte im vergangenen Jahr darüber hinaus 1118 Menschen wegen "unislamischer Handlungen" ausgepeitscht. Dazu gehörten Drogenhandel und -konsum, Diebstahl, Sodomie, Ehebruch, die Verwendung von Falschgeld, illegale Beziehungen und Straßenraub. Die Vereinten Nationen forderten die sofortige Einstellung der von ihnen als unmenschlich bezeichneten Strafen, darunter Hinrichtungen und körperliche Züchtigungen. Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Afghanistan, Richard Bennett, erklärte, dass öffentliche Hinrichtungen gegen internationale Menschenrechtsstandards verstoßen, und forderte die Abschaffung der Todesstrafe. Seit ihrer Rückkehr an die Macht im August 2021 haben die Taliban mindestens 12 Menschen in den Provinzen Farah, Laghman, Ghazni, Jowzjan, Badghis und Nimruz hingerichtet, oft öffentlich und vor einer großen Menschenmenge.
01.01.2026
Saudi-Arabien: Rekord von 356 Hinrichtungen in 2025
Die saudischen Behörden haben im Jahr 2025 laut Nachrichtenagentur AFP 356 Menschen hingerichtet und damit einen neuen Rekord für die Zahl der in einem einzigen Jahr im Königreich hingerichteten Häftlinge aufgestellt. Analysten führen den Anstieg der Hinrichtungen größtenteils auf den "Krieg gegen die Drogen" in Riad zurück, wobei einige der in den Vorjahren Verhafteten erst jetzt nach Gerichtsverfahren und Verurteilungen hingerichtet wurden. Offiziellen Daten der saudischen Regierung zufolge wurden allein im Jahr 2025 nicht weniger als 243 Menschen in Drogenfällen hingerichtet. Damit hat Saudi-Arabien sich nach 338 Hinrichtungen im Jahr 2024 zum zweiten Mal in Folge übertroffen. Saudi-Arabien hat Ende 2022 die Hinrichtungen wegen Drogendelikten wieder aufgenommen, nachdem es die Anwendung der Todesstrafe in Drogenfällen etwa drei Jahre lang ausgesetzt hatte. Seit Saudi-Arabien seinen "Krieg gegen die Drogen" begonnen hat, haben die Behörden die Zahl der Polizeikontrollen auf Autobahnen und an Grenzübergängen erhöht, wo Millionen von Tabletten beschlagnahmt und Dutzende von Drogenhändlern verhaftet wurden. Bis heute sind die meisten der wegen Drogendelikten hingerichteten Personen Ausländer. Das Königreich steht wegen seiner Anwendung der Todesstrafe in der Kritik, die von Menschenrechtsgruppen als übertrieben und im deutlichen Widerspruch zu den Bemühungen Saudi-Arabiens, sich der Welt als modernes Land zu präsentieren, verurteilt wird. Die Behörden des Königreichs argumentieren, dass die Todesstrafe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendig sei und nur dann angewendet werde, wenn alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind.
Nachrichten des Vormonats finden Sie im Archiv: Dezember 2025
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